Klinik Teutoburger Wald - Bad Rothenfelde Niedersachsen Deutschland

Kureinrichtung bewerten

Angaben zum Aufenthalt
Format: 22.10.2017
Bewertung
 
 
 
 
Erfahrungsbericht*

Bewertungen

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    11.08.2016
    Name (evtl. Synonym): 
    Schlinkert
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    2
    Behandlungen: 
    4
    Sauberkeit: 
    2
    Verpflegung: 
    2
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Hallo! Ich war wegen Übergewicht und Diabetes in dieser Klinik. Ich bin da voll motiviert etwas für mich zutun hingefahren, dieses wurde leider schnell aus gebremst. Die Klinik an sich ist recht nett, die Umgebung schön.

    Das Zimmer o.k.!Ich finde es gab da zu viele Vorträge und Seminare. Arztgespräche fanden nur einmal in der Woche statt. Die sogenannte Oberarztvisite. Nach ein paar Tagen fragte ich, ob ich verlängern dürfte, die Antwort des Oberarztes war sie lernen in 3 Wochen hier das was Sie für ihr weiteres Leben brauchen. Die Stationsärztin die dabei war kein Ton.

    Dann spricht man dort Schmerzen im Schultergelenk an und es schaut sich dort noch nicht mal ein Arzt an, es wird nur gesagt das der Therapeut sich das anguckt (komisch der darf gar keine Diagnose stellen rein rechtlich). Somit bin ich 12 Tage Schmerzen da rum gelaufen, war eingeschränkt bei sportlichen Aktivitäten. Schade wenn man Abnehmen will! Das einzige was die Ärzte gemacht haben waren Medikamente wie Ibuprofen (ist ja ok) und dann noch Tramal (fraglich) angeordnet haben.

    Die Therapeuten und die Diabetesberaterinnen waren sehr nett.

    Die Mahlzeiten gestalteten sich so das es morgens und abends Buffet gab und mittags vorgesetzte BE/KH. Ich finde ein Diabetiker sollte lernen mit seinen BE/KH umzugehen. Das fand dort leider nicht statt. Leider gab es auch nur einmal Lehrküche und das noch vor der BE/KH Schulung. Verfehlte irgendwie den Sinn. Man ist ja da um den Umgang mit sowas zu lernen. Leider stimmte auch nicht immer Ton der Ernährungsberaterinnen in der Lehrküche. Da sitzen Erwachsene Menschen und man wird behandelt wie ein kleines zurück gebliebenes Kind!

    In allem und ganzen würde ich diese Klinik nicht wieder besuchen, wenn ich es mir aussuchen kann!!!

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    04.06.2015
    Name (evtl. Synonym): 
    M. Bode
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Ich war vom 04.06. bis 02.07. in der Reha wegen einer Herzmuskelentzündung und dadurch verringerter Pumpleistung des Herzens. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein sehr schönes Zimmer und die Klinik an sich ist auch gut. In der Rehazeit habe ich gelernt wieder ohne Angst Sport zumachen und bin dadurch körperlich wieder fitter geworden.

    Weil ich auch Rückenprobleme hatte, habe ich KG bekommen bei Herrn Weernick, der sich sehr viel Mühe gegeben hat.

    Die beiden Ärtztinnen, die mich betreut haben waren super nett und immer ansprechbar. Die Stationsschwestern haben sich auch sehr um die Patienten bemüht und waren trotz vieler Arbeit immer freundlich (Station 2). Das Essen war sehr gut. Man konnte sich aus 3 Menüs aussuchen und geschmacklich war es topp. Meckerer gibt es immer, aber es sind die, die zuhause selten ein frisches Essen kochen und daher die Mühe der Küche und der Servicedamen nicht zuschätzen wissen.

    Die Vorträge waren für mich sehr informativ und haben mir sehr geholfen meine Krankheit zuverstehen.
    Loben möchte ich auch den Kreativtreff und besonders Frau Münchberg. Sie war immer geduldig und freundlich. Man konnte sich an vielem ausprobieren und hat so auch schnell Kontakt zu anderen Patienten bekommen. Es war einfach toll im Keller.

    Es war eine schöne Zeit und ich habe viele nette Menschen und ihre Schiksale kennen gelernt. Die 4 Wochen gingen schnell vorbei. Ich habe sehr viel aus der Reha mitgenommen und freue mich schon auf die nächste Reha in der Teutoburger Wald Klinik. Ich komme gern wieder.

    Noch einmal herzliche Grüße an alle die diese Reha für mich zu einem Erfog gemacht haben.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    19.03.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Sundayfever
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    2
    Sauberkeit: 
    2
    Verpflegung: 
    3
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Hallo,
    ...erst einmal möchte ich sagen, dass Erfahrungen immer relativ zu bewerten sind, da jeder eine andere Erkrankung hat.
    Ich habe den Antrag auf eine Reha ohne ärztliche Unterstützung gestellt. Da ich schon 2x ( 2006 + 2010 ) zur Reha war, kannte ich die Vorgaben und hatte alle aktuellen Unterlagen von meinen Fachärzten parat.
    Mir ging es zum einen darum, meinen Zucker wieder unter Kontrolle zu bringen, da ich zum Teil Tages - Spitzenwerte von knapp 400 hatte und das schon über viele Monate. Zum anderem hatte ich (das erste Mal bereits von August bis Dezember 2013) und nun wieder, ein offenes Bein. Ich wollte / brauchte Hilfe und zwar dringend.

    Eine weitere und bisher noch unbestätigte Diagnose "Lungenhochdruck" (eine Folgeerkrankung meiner Herzinsuffizienz) stand auch noch im Raum und machte mir schwer zu schaffen, da ich seit Herbst 2013 unter starker Atemnot litt und Schlafen quasi nur noch im Sitzen möglich war.

    Gehofft hatte ich auf eine spezielle Klinik in Bad Oeynhausen, wegen der Beine. Ein Diabetiker verliert schon mal ganz schnell ein paar Zehen!! Gelandet bin ich dann zum dritten Mal in Folge in der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde. Wer noch unerfahren mit Rehaeinrichtungen ist und zum ersten Mal dort hin kommt, ist sicher bestens aufgehoben. Man durchläuft verschiedene Therapien, Seminare, Vorträge und Sportprogramme und eventuell das Diabetisprogramm.

    Leider kommen die meisten Therapeuten zu den Terminen bis zu 15 Minuten zu spät, obwohl der Patient immer 5 Minuten vor der Zeit da sein soll. Was in meinem Fall bedeutete...bei 1 Stunde Lymphdrainage minus 15 Minuten Verspätung....minus 10 Minuten Bandagen abrollen.....minus 10 Minuten Zubehör suchen....minus 10 Minuten neu wickeln....blieb ein Witz an Zeit für die eigentliche Therapie. Denn die soll manuell genau 1 Stunde betragen und zwar ohne drum rum. Dazu kommt, das intern das Pflegepersonal geschult wird und zwar durch Therapeuten, die man durchaus zu externen Fortbildungen geschickt hatte. Erfolgreich kann ich das aber in meinem Fall nicht nennen, da ich der Dumme bei der Geschichte war, denn leider hatten 2 der Nachtschwestern, deren letzte Aufgabe vor Feierabend ist es, die Patient für den Tag fertig zu machen, so gar keine Lust dazu. Nach der ersten halben Stunde waren die Wickel schon am Knöchel angelangt. Es gibt spezielle Wickel...die fast selbstklebend sind (Urgo K2) und den ganzen Tag halten. Leider wollte man in dieser Klinik nichts davon hören und "Neue" und aus einer "Venenklinik" verordnete Dinge gehen schon mal gar nicht. Auch bei der einmal wöchentlichen Visite beim Stationsarzt plus Oberarzt wollte man davon nichts hören. Das die alte Methode viele Fehler hat und dem Patienten auf Dauer Schmerzen bereitet, war uninteressant. Auch die mir so hoch angepriesene Wundversorgung durch ein tolles Wundmanagment war heiße Luft. Nur Therapeuten werden auch hier zu externen Schulungen geschickt, und diese sollen dann wieder intern weiter schulen......so etwas geht gar nicht. Denn das einfache Pflegepersonal tut Dienst in der Wundversorgung und anschließend auf den Stationen. Aber kein speziell geschultes Team wie in einer Venenklinik. Sorry...wer seine Beine behalten möchte, sollte dringend selbst wissen was richtig oder falsch ist und sich nicht veräppeln lassen. Intern sind sich die verschiedenen Abteilungen dort "Spinnefeind". Dazu kam dann noch, dass sich um unbestätigte Diagnosen kaum gekümmert wird und der Patient mit seinen Ängsten und Sorgen oftmals alleine da steht. Leider fällt es recht stark auf, dass die Wirtschaftlichkeit der Klinik im Vordergrund steht, (viele Patienten, um gut belegt zu sein, und das die Kasse klingelt) bei wenig Einsatz durch die Ärzte am eigentlichem Patienten. Ärzte sah / sieht man nur zur Visite, und da fragt man sich zu Recht, wie der Arzt mich dann eigentlich gerecht beurteilen will. Denn dort entscheidet sich, ob ich in meinem alten Beruf weiter arbeiten kann oder auf den >> Allgemeinen Arbeitsmarkt << geworfen werde.

    Ein anderes Thema sind die Schulungen / Seminare und Vorträge.
    Nicht alle Vorträge sind wirklich hilfreich, aber gut, um das schlechte Gewissen der Patienten am Leben zu halten! Allerdings war der Herr vom Sozialdienst "TOP". Alle Fragen rund um das Seminar (Rente) wurden zügig und kompetent abgearbeitet....Daumen dafür hoch!
    Ein absolutes >> No Go << ...der Alkohol - das ist ein großes Problem......vor allem am Wochenende "tanken" die verkappten Alkis ordentlich und werden entweder aus den Gebüschen auf dem Klinikgelände gezogen oder aber schon Mittags aus dem Speisesaal geführt. Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Bitte in eine andere Klinik mit solchen Menschen!

    Freizeitgestaltung ist ein Thema, das auf dem Papier (Broschüre) besser rüber kommt, als es tatsächlich vorhanden ist. Vielleicht lag es auch an den Mitpatienten, denn mein Eindruck war, dass etwa 90 Prozent davon zum Lachen in den Keller gehen und wenn sie nicht dort anzutreffen waren, dann wahrscheinlich am Buffet, wo sie ihre Mitpatienten über den Haufen rennen.

    Das Essen selbst ist vollkommen in Ordnung. Morgens und Abends Buffet, am Mittag steht das Essen bereits auf dem Tisch. Ja, es stimmt.....Fleisch ist so gut wie nicht vorhanden. Egal ob Fisch oder Fleisch...die 100 Gramm pro Patient werden nicht überschritten. Damit ist der Teller sparsam Eingerichtet. Salat ist vorhanden, allerdings muss man auch hier für die wirklich guten Sachen schnell sein.

    Sauberkeit : die Reinigungskräfte ackern, was das Zeug hält, vor allem an den Anreisetagen. Trotzdem könnten die Glasflächen (Türen) und Türklinken sauberer sein.
    Gerade weil es in diesen drei Wochen zu vielen Magen und Darmerkrankungen gekommen ist.

    WASSERSPENDER: Liebe Patienten, die Öffnung einer Flasche...die voll mit Eurer Spucke ist....gehört nicht an den Abfüllhahn des Wasserspenders. Oder leckt Ihr überall den Rotz von fremden Menschen auf? Wie ekelig ist das denn? Wen wundert es da, dass viele plötzlich Herpes haben oder Durchfall!

    Von all meinen Baustellen, so nenne ich das Mal....habe ich nur einen Gewissen Erfolg bei meiner Zuckererkrankung erreicht, und den auch nur durch Zufall in einem Seminar. Jetzt weiß ich, dass ich trotz schnell wirkendem Insulin eine Stunde vorher spritzen muss, weil sonst meine Werte zu hoch werden. Nicht immer ist schnell auch wirklich schnell. Alles andere blieb unbehandelt und unbeachtet......Schade. Vor allem für mich mit meiner Sorgen und mit meiner mich bis zu meinem Lebensende begleitenden Erkrankung.

    Für eine erste Reha durchaus zu empfehlen...für ganz spezielle Erkrankungen, Nöte und Sorgen geht man besser in andere Häuser. Auch wenn das bedeutet, einen Kampf mit der Rentenkasse zu führen.....drei Mal dort ist definitiv einmal zu viel.

Counter

Anzahl der Kurkliniken: 906

Suche

Anzeigen

Anzeige

Quick Links 1

Quick Links 2

Quick Links 3