Paracelsus-Berghofklinik - Bad Essen Niedersachsen Deutschland

Paracelsus-Berghofklinik - Bad Essen Niedersachsen Deutschland

Rehakliniken Niedersachsen: Paracelsus-Berghofklinik in Bad Essen

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  • Rehaklinik

Die Paracelsus-Berghofklinik ist eine Klinik zur stationären Rehabilitationsbehandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Sie liegt landschaftliche reizvoll von Mischwald umgeben im Osnabrücker Land am Rande des Kurortes Bad Essen auf dem Kamm des Wiehengebirges. Die schöne Umgebung und die frische Waldluft laden zum Spazierengehen, Entspannen und Verweilen ein. Die Berghofklinik befindet sich auf dem gleichen Gelände wie die Paracelsus-Wittekindklinik für Psychosomatische Erkrankungen. Beide Kliniken bilden das Paracelsus-Therapiezentrum Bad Essen, sind aber in ihrer Funktion eigenständig.

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Angaben zum Aufenthalt
Format: 17.08.2017
Bewertung
 
 
 
 
Erfahrungsbericht*

Bewertungen

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    22.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    KG
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    4
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    4
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Leider war es für mich nicht die richtige Klinik.

    Da meine Beschwerden (Behandlungen) mehr in die Richtung der Physiotherapie gehn mussten.
    Laut Arztbericht(Allgemeiner Erschöpfungszustand mit Nackenwirbelprobleme) war bei mir nicht gleichzusetzen mit Depressionen oder Psyosomatische Erkrankung.

    Daher habe ich die Klinik "als gesunder Mensch" auch vom ersten Tag an mit anderen Augen gesehen als meine Mitpatienten, die zum erst einmal in solcher Einrichtung waren und ein ganz anders Behandlungsziel in der Psychosomatik suchten.

    Erschreckend war das einfach zu viele Krankheitbilder von der Klinik abgedeckt werden, die alle nur das eine Ziel haben - Profit für die Klinik zu machen.
    Die Klinik selbst, soweit in einen ordentlichen Zustand auf den ersten Blick (wie auf dem Hochglanzprospekt). Der zweite Blick um das Klinikgelände lässt schon erahnen, das die Klinik in die Jahre gekommen ist und teilweise ungepflegt und verwahrlost aussieht. Das betrifft die Gebäude, die Grünanlagen, den Wanderrundweg und die Kinderspielpätze.

    Für Raucher gibt es 2 Unterstände die wie Bushaltstellen aussehen und nicht gerade zum verweilen geeignet sind und auch nicht von der Hausverwaltung in Ordnung gehalten werden (Mülleimerleerung).

    Die Patientenzimmer sind praktisch und schlicht gehalten, bieten aber für den einzelen Patienten nicht einen wirklichen Ort um sich teilweise für mehrere Wochen dort zurück zu ziehen.

    Teilweise haben die Räume putzbaren Bodenbelag. Teilweise sind Räume mit versifften Teppichböden ausgestattet, die einer Vermietung an Patienten unverschämt ist.

    Kein Fernseher, kein Internet, keine Handyverbindung (nur 150 m ausserhalb der Klinik) Telefonanschluss nur mit Karte auf dem Zimmer und ein Tagespreis 0,30 € plus 10,00 Kartenpfand. Ab 23:00 Uhr-6:00 Uhr gesperrt.

    Die einzelnen Fernsehräume, die auf den einzelen Etagen angeboten werden, können auch nur zeitweise benutzt werden, da die Räume gleichzeitig auch für Gruppengespräche benutzt werden. Für Cafeteria gilt das gleiche. Sehr schlicht gehalten mit teilweise zerissenen Polstern werden Dienstags und Mittwochs dort neue Patienten empfangen.
    Jeder Kaffee wird hier mit 0,80 € bezahlt. Damit wird sehr wahrscheinlich der kostenlose Teebeutel finanziert.
    Wer sich nach allen Behandlungen ein wenig sportlich betätigen will, kann es mit mit Tischtennis, Badminten, Schwimmen, Sauna, sofern alles offen ist versuchen.
    Der Speiseraum von der Einrichtung her ein versuchter Abklatsch von "Kaufhof Galleria" teilweise sehr laut da auch Mutter-Kind Betreuung in der Klinik angeboten wird.

    Der Speiseplan ist vom Koch so gehalten, das er pro Patient weit unter 5,00 € kochen muss und somit auch kaum Fleisch sowie ein reichhaltiges Salatbüfett servieren kann. Diestags Suppentag mit trockenem Brot. Sonntags keine Brötchen, aber dafür ein gekochtes Ei. Wieder erweckt der Eindruck, viel Geld sparen auf Kosten der Patienten.

    Weiterhin muss sich jeder im klaren sein, das er mit vielen unterschiedlichen Menschen mit vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern auf engsten Raum einige Wochen zusammen lebt.

    Leider wird von Klinikseite aus so gut wie nichts getan, das sich Patienten dort wohlfühlen könnten.

    Man muss sich auch darauf einstellen, das nicht alles Gespräche die in den einzelnen Bezugsgruppen besprochen werden auch im Raum bleiben. Darauf einstellen muss man sich auch, das in der ersten Woche nichts an Therapie gemacht wird, aber dafür tausende Fragebögen ausgefüllt werden müssen. Nicht alles was im erstellten Therapieplan steht ist auch was für den einzelnen Patienten. Daher nur zu empfehlen, beim Arzt die Therapien einfordern, die dem einzelnen Patient gut tun.

    Alles im allem waren es 8 Tage nach Abzug von 3 Wochenenden und einem Feiertag und der ersten Woche, wo Ansatzweise zumindest für meine Belange eine Therapie gemacht worden ist.

    Für einige sehr nette Mitpatienten, die ich dort bei den Rauchern kennen lernen durfte, möchte ich mich dennoch bedanken. Und ihnen weithin viel Erfolg bei ihren Therapien wünschen.

    Für die Klinikleitung möchte ich als unbefangener Mensch mit auf dem Weg geben. Geben ist seeliger als nehmen.

    Ändern sie ihr Konzept und halten Ohren und Augen auf, wie Patienten über ihre Klinik und Therapeuten sowie über teilweise unprovihaftes Personal reden und urteilen. Nicht alles was in ihren Fragebögen/Beurteilungen steht, entspricht der Wahrheit.

    mfg KG

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Anzahl der Kurkliniken: 907

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