Rotwein als Quell ewigen Lebens? Französisches Paradox und was dahintersteckt

Rotwein als Quell ewigen Lebens? Französisches Paradox und was dahintersteckt

03.01.2017

Ratgeber: Rotwein als Quell ewigen Lebens? Französisches Paradox und was dahinte

Bildquelle: BioProphyl - Dr. Martina Weber

Eine aktuelle Datenerhebung der Wirtschaftskammer Österreich bestätigt ein lang bekanntes Phänomen: Menschen, die zwischen Rhein und Atlantik leben, erreichen trotz starkem Alkoholkonsum und fettreicher Nahrung ein höheres Alter als beispielsweise Engländer. „Den Ansatzpunkt für dieses sogenannte ‚französische Paradox‘ liefert der für südliche Länder typische Rotweinverzehr“, erklärt Dr. Martina Weber, Ökotrophologin von BioProphyl.

Geheimnisvolle Traube

Roter Rebsaft gehört vor allem in Frankreich einfach dazu – meist gönnt man sich hier schon zur Mittagszeit ein Gläschen. Dennoch hängt die erhöhte Lebenserwartung dort nicht per se mit dem Wein zusammen. Vielmehr liegt das Geheimnis in darin enthaltenen bioaktiven Substanzen. „Trauben liefern zahlreiche antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe. Vor allem Kerne und Schale enthalten einen besonders hohen Anteil an oligomeren Procyanidinen, kurz OPC“, so die Ernährungsexpertin.

Im Zusammenhang mit Anti-Aging werden besonders spezielle reaktive Sauerstoffverbindungen als Ursache für Zellschäden heiß diskutiert: Durch UV-Strahlung, Schadstoffe in der Luft sowie Medikamente, Rauchen oder eben Alkohol entstehen im Körper sogenannte freie Radikale. Antioxidantien hingegen wirken in unserem körpereigenen Abwehrsystem als Fänger dieser freien Radikale. Zum Schutz vor oxidativem Stress der Zellen sollten sie daher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Vorteile nutzen – aber richtig!

Regelmäßiger Alkoholkonsum und ein gesunder Lebensstil lassen sich allerdings nur schwer in Einklang bringen, zumal Ersterer die Entstehung freier Radikale zusätzlich fördert. Hier lohnt es sich, auf gezielte Nahrungsergänzung zurückzugreifen. Eine Reihe von Herstellern bietet antioxidativ wirksame Substanzen mit OPC als sogenannte Anti-Aging Präparate an. „Bei der Wahl des passenden Produkts sollten Verbraucher allerdings nicht auf Schlagwörter wie Traubenkernextrakt achten, sondern genau schauen, wie viel OPC das Präparat enthält.

Sicherheit gibt ein Analysezertifikat, in dem die Substanz ausgewiesen ist“, führt Dr. Martina Weber von BioProphyl aus. „Aufschluss über die antioxidativen Eigenschaften des OPC gibt auch der dort zu findende ORAC-Wert.“ Auf welche Art und Weise die Inhaltsstoffe gewonnen wurden, entscheidet letztendlich über die Produktqualität. Dazu die Ernährungsexpertin weiter: „Natürliche oder biofermentativ hergestellte Rohstoffe enthalten die ursprünglichen Begleitstoffe der Pflanzen und können vom Körper ideal verwertet werden.“

Weitere Informationen unter erhalten Sie unter www.bioprophyl.de.

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