Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät - Eine Schwindelerkrankung kann den kompletten Alltag beeinträchtigen

Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät - Eine Schwindelerkrankung kann den kompletten Alltag beeinträchtigen

22.08.2016

Ratgeber: Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät - Schwindelerkrankungen

In speziellen Sportgruppen kann man das Gleichgewicht trainieren und sein Selbstvertrauen stärken. Foto: djd/Vertigoheel/Getty

Es gibt viele Dinge, die das Leben eines Menschen aus dem Gleichgewicht bringen können. Eine Schwindelerkrankung tut dies ganz buchstäblich. Denn wer in normalen Alltagssituationen ständig den Boden unter den Füßen zu verlieren scheint, wer plötzlich benommen wird oder zu stürzen droht, weil sich alles um ihn dreht, der wird schnell zum "Gefangenen" im eigenen Körper.

Den Schwindel direkt lindern

"Die ständige Angst vor der nächsten Schwindelattacke und auch die berechtigte Furcht vor Verletzungen durch Stürze veranlasst Betroffene oft, ihren Aktionsradius drastisch einzuschränken", so Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Sie verlassen dann nur noch ungern das Haus, schränken alltägliche Gänge, Hobbys und soziale Kontakte ein und vereinsamen oftmals.

Um aus dieser Isolation herauszukommen, sollte frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann Art und Ursache der Schwindelerkrankung klären und meist auch wirksam behandeln. So können dem karussellartigen Drehschwindel etwa eine Entzündung der Gleichgewichtsnerven, Überdruck im Innenohr, Migräne oder Durchblutungsstörungen im Gehirn zugrunde liegen.

Oder es haben sich Ohrsteinchen gelöst und reizen das Gleichgewichtsorgan bei Kopfbewegungen. Schwank- oder Benommenheitsschwindel hat oft psychische Ursachen. Häufig ist Schwindel jedoch auch nicht auf eine Grunderkrankung zurückzuführen. Zur Therapie werden neben der Behandlung der Ursachen auch Medikamente eingesetzt, die den Schwindel direkt lindern können.

Bewährt hat sich zum Beispiel das natürliche Arzneimittel Vertigoheel, das Studien zufolge Intensität, Häufigkeit und Dauer der Attacken deutlich senken kann und sich dabei genauso effektiv zeigte wie chemische Schwindelmedikamente. Im Gegensatz zu diesen hat es aber keine dämpfende Wirkung.

Aktiv werden macht sicher

Mit Unterstützung des Arztes und einer geeigneten Medikation können Schwindelpatienten dann auch selbst aktiv etwas tun, um wieder sicherer auf den Beinen zu werden. So haben sich tägliche Gleichgewichtsübungen bewährt, die man unter www.schluss-mit-schwindel.de finden kann. Auch viel Bewegung an der frischen Luft und eine gelegentliche Tasse Kaffee bringen Gehirn und Gleichgewichtssinn wieder in Schwung.

Schwindel: Tipps für Angehörige

Senioren leiden besonders häufig unter Schwindel und reagieren darauf oft mit Rückzug und Vermeidung. Angehörige, die solche Anzeichen - oder auch Gangunsicherheit, Schwanken und Stürze - bemerken, sollten gezielt nachfragen und den Betroffenen Mut machen, das Problem aktiv anzugehen. Denn in den meisten Fällen ist Schwindel gut zu behandeln. Oft ist es hilfreich, eine Begleitung zum Arztbesuch anzubieten. Auch unter www.schluss-mit-schwindel.de kann man sich gemeinsam informieren und hilfreiche Tipps erhalten.

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