Reha-Zentrum Bad Steben Klinik Auental Bayern Deutschland

Reha-Zentrum Bad Steben Klinik Auental Bayern Deutschland

Rehaklinik Bayern: Reha-Zentrum Bad Steben Klinik Auental Deutschland

Bildquelle: Reha-Zentrum Bad Steben Klinik Auental Bayern Deutschland - Deutschen Rentenversicherung Bund

  • Rehaklinik

Der bekannte Kur- und Erholungsort Bad Steben ist das höchstgelegene bayerische Staatsbad und für seine drei Heilquellen, eine davon radonhaltig, weit über die Grenze Bayerns hinaus angesehen. Die Klinik Auental und die Klinik Franken bildet zusammen das Rehabilitationszentrum Bad Steben und befindet sich inmitten einer gepflegten Parklandschaft.

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Angaben zum Aufenthalt
Format: 25.09.2017
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Erfahrungsbericht*

Bewertungen

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    04.04.2016
    Name (evtl. Synonym): 
    madameX
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    2
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    3
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Mein Fazit: Für Patienten, die bislang "Sport" nicht in ihr Leben integriert haben, mag die Klinik mit ihrem seeeehr überschaubaren Therapie-Angebot durchaus zufriedenstellend bis sogar "anstrengend" sein. Für alle anderen gibt es leider weder neue Impulse noch wirklich effektive Behandlungen bzw. Übungsmöglichkeiten.

    Die Trainingsgeräte im MTT-Raum sind teilweise veraltet (Zitat einer Therapeutin!) oder defekt, Utensilien für eigenständiges Training (Kettle-Balls, Langhantel-Gewichte) sind fein säuberlich eingesperrt - und zwar dauernd. Herausgabe derselben ist seitens der Klinik anscheinend nicht gewünscht, entsprechende Bitten werden nicht "erhört".

    Das Schwimmbad z. B. ist meistens für "freies Training" zugänglich, jedoch sind auch hier die Übungsgeräte (Schaumstoff-Hanteln, -scheiben usw) ebenfalls ständig im großen Käfig eingesperrt. Nudeln und Schwimmbretter dürfen benutzt werden - zum hin- und her schwimmen eben.

    Gruppentherapien - sei es Wassergymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Entspannungstherapie, Nordic walking usw. - dauern gerade einmal 20-25 min pro Einheit, also eigentlich schon wieder vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Eine eventuelle Einteilung in zumindest zwei verschiedene Gruppen mit differenzierten "Schwierigkeitsgraden" hätte Sinn gemacht, scheitert aber wohl allgemein am der geringen Anzahl der Therapeuten (?) oder am Willen der Klinikärzte, die Patienten individuell zu beurteilen.

    Obwohl ich bereits zu Beginn meiner Reha-Ziele klar formuliert hatte - sowohl im mehrseitigen Fragebogen der Klinik als auch gegenüber dem Arzt bei der Eingangsuntersuchung - wurden diese so gut wie gar nicht berücksichtigt. Neue Impulse bzw. Berücksichtigung meiner dringenden Reha-Ziele "Umgang mit dem Schmerz, Kennenlernen verschiedener Entspannungsmethoden sowie andere / neue Übungs- oder Trainingsanreize": Fehlanzeige.

    Ich erhielt z.B. während den gesamten drei Wochen nicht ein einziges Mal eine krankengymnastische Einzelbehandlung. Schade! Wäre ein Physiotherapeut durchaus in der Lage, individuell einschätzen zu können, was dem jeweiligen Patient förderlich sein kann oder eben nicht. So bekam JEDER Patient, unabhängig von Alter, Gewicht, Motivation, Erkrankung, bisherigen sportlichen Aktivitäten usw., dieselbe Muskelaufbau-Therapie an den Geräten verordnet. Ist ok, aber mir fehlt hier das Verständnis der gepriesenen "Rehabilitation" = "Wiederherstellung" !?!

    Ich erhielt EINMAL während den drei Wochen ein "Schmerzkompetenz-Training" (25min!), EINMAL Entspannungstherapie...
    Ausgefallene Termine wurde weder ersetzt noch nachgeholt. Auch auf (mehrmaliges!) Nachfragen bei den zuständigen Ärzten erhielt ich keine Erweiterung bzw. Änderung des Therapieplans.

    Also- Umdenken angesagt:
    Bei durchschnittlich 3-4 Therapien pro Tag blieb viel Zeit zum spazieren gehen oder wandern - die Landschaft ist wirklich sehr schön! Meine Entspannung habe ich mir somit selbst verschafft :-)

    Die Sauna ist in Ordnung, nur leider grenzt der angegliederte "Ruheraum" direkt an den Durchgangsflur und den Wartebereich der Bäderabteilung, in dem es zuweilen recht lautstark zugeht :-(

    Der Wintergarten ist hübsch, leider knallt die Terrassentür beim Öffnen und Schließen dermaßen laut, dass eine Entspannung so gut wie gar nicht aufkommen kann.

    Die Zimmer sind entweder zu klein oder zu groß - zweckmäßig eingerichtet, Bad ok, leider sehr wenig Ablagemöglichkeiten. Matratze eine Katastrophe für eine Klinik mit Ausrichtung Orthopädie!

    Hatte zwei Fenster, aber nur EINE Verdunkelungs-Gardine...

    Generell möchte ich den Angestellten (u.a. Reinigungskräfte, Empfangsmitarbeiter, Cafeteria-u. Speisesaal ) ein großes Lob für Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aussprechen.

    Ebenso waren die für mich "zuständigen" Therapeuten neben der sehr guten fachlichen Kompetenz und hohen Motivation immer interessiert, engagiert und flexibel. ( Mein besonderer Dank gilt Herrn Hammerschmidt).

    Freizeitangebote innerhalb der Klinik für nicht nicht zufriedenstellend.

    PS: dass die Klinik JOGA anbietet, habe ich am vorletzten Tag meiner Reha von einer Mit-Patientin erfahren. Auch schade !

    Insgesamt kann ich der Klinik keine wirklich gute Bewertung geben. Von einer Einrichtung, die sich augenscheinlich auf Rückenerkrankungen spezialisiert hat, habe ich mehr erwartet.

    Nächstesmal dann doch lieber ambulant nach Stuttgart.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    21.04.2015
    Name (evtl. Synonym): 
    Claudi1969
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    2
    Behandlungen: 
    4
    Sauberkeit: 
    3
    Verpflegung: 
    3
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Anfangs war ich sehr skeptisch, als ich am Reha-Zentrum angekommen bin und dachte, dass bei dieser Größe doch keine optimale Genesung statt finden kann. Ich brauchte auch ca. 1 ganze Woche um mich richtig einzuleben. Ich wurde auf Station 3 untergebracht und da musste man mit Rückenproblemen erstmal einfach 76 Treppen laufen bis man im Speiseraum war. Und diese Treppen habe ich öfter am Tag laufen müssen, also ganz schön anstrengend, besonders wenn man aufpassen muss, dass das ISG angeschlagen ist.

    Die Ärzte (mit denen ich zu tun hatte) sprechen kaum deutsch, Verständigung gleich null. Man kann sich vorstellen, wie das Gespräch ausgesehen hat. Die Therapeuten sind mit 1* zu bewerten. Die Psychologin Frau Höhl bekommt auch eine 1+.

    Mir konnte man im sportlichen Bereich nicht mehr viel erklären, da ich meine Probleme im 5. Jahr habe und schon alles ausgeschöpft habe, was das Leistungsprogramm der Krankenkassen zu bieten hat. Deswegen habe ich auch keine Verlängerung bekommen, die in den ersten 5 Tagen der Reha ausgesprochen wird, was meines Erachtens als Irrsinn anzusehen ist. Welcher Arzt kann in den ersten Tagen sagen, wie eine 3wöchige Reha anschlägt, nur wenn er Hellseher ist.

    Mein Zimmer war viel zu klein, Bett zu hart, Bad ok, aber die Hygiene hätte besser sein können. Toilette wurde nicht einmal gereinigt, habe ich selbst gemacht.

    Die Fernsehgebühr halte ich für zu hoch (1,70 € pro Tag]. Zudem waren nicht die Sender dabei, die ich zu Hause schaue.

    Das MTT erachte ich als zu klein. Lange Wartezeiten an den Geräten, wenn die Haupttrainingszeit war. Die Betreuer sind aber sehr nett, haben immer ein offenes Ohr.

    Freizeitangebot der Klinik ist ok. Busfahrten nach Dresden, Karlsbad, Marienbad werden von dort organisiert. Kann man machen, aber wenn man sein eigenes Auto dabei hat, auf jeden Fall rüber in die Tschechei fahren, sehr empfehlenswert.

    Essen war soweit ok. Buffet morgens und abends, Mittagessen stand am Tisch und wer mag kann sich Nachschlag holen.

    Bei 3 Wochen kann man irgendwann das Abendessen nicht mehr sehen, wegen Wiederholungen.
    Im großen und ganzen kann ich aber trotzdem sagen, dass die Reha mir von psychologischen Seite sehe geholfen hat, Körperlich so naja, weil wiegesagt nix neues passiert ist und ich nichts Neues erlernen konnte.

    Jetzt heißt es, die Ratschläge von Frau Höhl umzusetzen und positiv ins Leben zu gehen. Danke Frau Höhl für Ihre Unterstützung !!!

    P.S. Heiko aus Dortmund "Wolverine-Bart". Bitte melde Dich mal bei mir !

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